La Femme Noire est l'histoire
Konzept und Leitung
Nzinga
Mag.a art Mariama Diallo
Produktion
KoKoKok
Beratung für westafrikanische Frauen in Wien
Gefördert von
Grüne Migrant*innen Wien
Hochschüler_innenschaft
an der Universität Wien
Frauen*Referat
ÖH an der Universität Wien
Projektzeitraum
Mai 2022 bis Juni 2022
Das Projekt „La Femme Noire est l’histoire“ wurde ins Leben gerufen, um Mädchen und Frauen afrikanischer Abstammung in Wien zu stärken und ihr Selbstbewusstsein durch kulturelle Ausdrucksformen zu fördern. Es umfasste mehrere Phasen, darunter die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Fotoshootings sowie einen abschließenden Workshop und eine Ausstellung.
Fotoshootings
Zwei Fotoshootings fanden Ende Mai und Anfang Juni 2022 statt:
– Erstes Fotoshooting: 26. Mai 2022 am Wasserspielplatz auf der Donauinsel
– Zweites Fotoshooting: 4. Juni 2022 im Fotostudio Skala in Meidling
In beiden Fotoshootings erlebten die Teilnehmerinnen eine Transformation durch traditionelle Kleidung, Frisuren und Gesichtsbemalung, was ihr Selbstbewusstsein stärkte.
Abschließende Veranstaltung
Die finale Veranstaltung fand am 18. Juni 2022 im Afro-Asiatischen Institut in Wien statt. Die Ausstellung zeigte Fotodrucke der Teilnehmerinnen sowie Kurzbiographien bedeutender Frauen aus der afrikanischen Geschichte.
Der Workshop „Identität Fördern durch eigene Meinung“ unter der Leitung der Pädagogin Safiatou Sakiliba behandelte die Themen Bildung, Erziehung und Rassismus.
Fatima Sidime hielt einen Vortrag über Rassismus und zeigte dabei Videoausschnitte aus Ihren Youtube und Tiktok Kanälen. Unter anderem die Episode „Hair Comes Trouble“ von „Karma‘s World“ welche sich um das Thema Haare dreht und die Frage „Müssen alle schwarzen Mädchen eine Mütze tragen?“ gestellt wurde. Es ging dabei auch um das Thema ob die Teilnehmerinnen als schwarze Mädchen und Frauen wie Karma Mikroagressionen erlebt haben, wenn es um ihre Haare geht.
In der Folge erzählten die anwesenden sich gegenseitig von Ihren persönlichen Erlebnissen mit Rassismus und wie sie damit umgegangen sind.
Im abschließenden Teil des Workshops fertigten die Mädchen gemeinsam Plakate für eine Demo an. Es ging dabei um die eigene Identität auszudrücke und zu zeigen, wie Widerstand gegen Mikroagressionen betreffend unsere afrikanische Identität geleistet werden kann.
Während drs gesamten Veranstaltung leitete Mariama ‚Nzinga‘ Diallo Übungen im Kreis welche durch die Bewegung die Aufmerksamkeit unterstützten und Ziel es war zur Stärkung des Selbstbewusstseins der Mädchen beizutragen. Dabei haben die Mädchen Affirmationen wie „Ich bin stark“, „Ich bin klug“, Ich bin intelligent“,
„Ich bin schön“, Ich liebe meine Haare“, „Ich liebe meine Hautfarbe“. „Ich bin stolz auf mein Ursprung“, „Ich kenne meine Geschichte“, „Meine Geschichte hat nicht mit Sklaverei
Ziele des Projekts
– Stärkung des Selbstbewusstseins der Teilnehmerinnen
– Vermittlung von Wissen über afrikanische Kultur und Geschichte
– Förderung von Gemeinschaft und Unterstützung unter afrikanischen Frauen in Wien
Besonderer Dank
Wir danken allen teilnehmenden Mädchen und Frauen, der Fotografin Agnes Daria Bukowiecka, den engagierten Helfer*innen und den Förderern, die dieses Projekt ermöglicht haben.
Download:
Der vollständige Projektbericht steht hier zum Download bereit.
